Dein Weg zum Expertenstatus – deine Positionierung ist viel mehr als nur eine Erfolgsgrundlage!

Was ist das wichtigste auf einer Reise oder beim Wandern? Vielleicht denkst du dir jetzt, was für eine blöde Frage. Natürlich das Ziel! Etwas philosophischer betrachtet könnte es aber auch der Weg sein. Doch es ist keines von beiden …

… es ist deine eigene Position! Denn wenn du nicht weißt, wo du gerade bist, kannst du auch nicht bestimmen, wie dein Weg weiter geht.

So ist es auch in deinem Marketing! Du solltest zuerst deine Positionierung – also deine Position am Markt – bestimmen. Bevor du dich auf deinen Weg zum Experten machst.

Bist du bereit? Dann erfährst du in diesem Artikel, was es mit der Positionierung auf sich hat. Und wie du dich als stiller Experte positionieren solltest.

Was ist die Positionierung?

Egal in welchem Blog oder Podcast du unterwegs bist. Oder welchem Marketing-Experten du folgst. Um eine Botschaft kommst du nicht herum: „Du musst dich positionieren!„.

Natürlich stimmt das. Aber was bedeutet diese Positionierung überhaupt?

Im Vergleich zu Website, Social Media und Werbung ist die Positionierung ein ziemlich abstrakter Marketing-Bereich.

Mit deiner Positionierung bestimmst du, wer DU bist und wer deine Kunden sind. Und was du ihnen zu welchem Preis bietest. Also wie dich deine zukünftigen Kunden sehen. Und welches Bild sie von dir und deinem Unternehmen haben.

Oder anders ausgedrückt: In welche Schublade sie dich stecken!

Marketing und Schubladen-Denken

Wir Menschen denken in Schubladen – alles was wir wahrnehmen, steckt unser Gehirn sofort in eine bestimmte Schublade. Und das ist auch gut so. Denn sonst wäre unser Gehirn ziemlich schnell überlastet.

Ziel der Positionierung ist, dass du in der richtigen Schublade im Kopf deines Zielkunden landest. Und zwar in einer Schublade, in der DU der Lösungsbringer – der Experte – für die Bedürfnisse und Probleme des Kunden bist.

Unverwechselbar und mit wenig – im besten Fall keiner – Konkurrenz. Dazu muss deine Positionierung aber klar und eindeutig sein.

Alles ist Positionierung

An dieser Stelle möchte ich dir von Michi erzählen. Michi ist Trainer, Coach und Berater. Und noch viel mehr …

Auf der Suche nach einem „passenden“ Büro bekam Michi einen super Tipp. Oder eher einen günstigen Tipp. Etwas abseits vom Zentrum steht schon längere Zeit ein Geschäftsraum leer. Also nichts wie hin und den Mietvertrag unterschrieben. Ok, die Umgebung ist nicht die beste. Aber dafür war’s günstig. Das coolste ist aber das große Schaufenster. Viel Platz, um alle Leistungen von Michi in großen Neonbuchstaben aufzukleben. Natürlich mit den günstigen Preisen.

Stell dir vor, du stehst jetzt vor dem Geschäft. Welches Bild hättest du von Michi? Vielleicht denkst du dir, dass Michi’s Geschäfte nicht so gut laufen können. Weil eben nicht’s besseres als die Absteige leistbar war. Und das bei den billigen Preisen. Du könntest auch vermuten, dass Michi so vieles anbietet und darum nicht’s wirklich gut kann. Durch die knallbunte Beklebung wirkt Michi nicht gerade professionell.

Und schwupps steckt Michi schon in einer Schublade. Du siehst, alles beeinflusst dein Bild von Michi. Der große Leistungs-Bauchladen, die günstigen Preise oder die knallige Kommunikation.

Was wäre, wenn Michi das Ziel hätte, hochpreisige Mindset-Coachings für Führungskräfte anzubieten? Meinst du, das ist der richtige Weg dahin?

Deine Positionierung gibt dir Orientierung

Wenn du dich mit deiner Positionierung beschäftigst, können dir diese Fehler nicht unterlaufen. Du weißt, wo du bist. Wo du hin willst. Und welcher Weg genau der richtige dorthin ist.

Mit deiner Positionierung bestimmst du:

  • die Grundlagen deiner Persönlichkeit (die im Personal Branding weitergeführt werden)
  • dein Angebot – also deine Dienstleistungen, Produkte und dein Service
  • dein Preissegment – also in welcher Preisklasse zwischen billig und hochpreisig du dich bewegst
  • deine Zielgruppe – wer dein Angebot kaufen soll
  • dein Alleinststellungsmerkmal – was dich besonders macht
  • deine Position am Markt – etwa vom günstigen Anbieter für „alle“ bis zum Experten in einem ganz speziellen Bereich. Oder du bist „Erster“ oder „das Original“ in deinem Bereich!

Du bestimmst mit deiner Positionierung, wie dich deine Kunden sehen und in welche Anbieter-Schublade sie dich stecken.

Deine Experten-Positionierung – spezialisiere dich

Die Positionierung als Experte ist überaus wirkungsvoll. Denn als Experte hast du bei deinen Kunden einen ganz anderen Standpunkt als ein „normaler“ Anbieter. Im Artikel zum Experten-Mindset kannst du nachlesen, wie sich dein Expertenstatus auf die Kaufentscheidung deiner Kunden auswirkt.

Für die Kunden wirkt ein Spezialist oder Experte kompetenter und „besser“ als ein Generalist („Alleskönner“). Getreu dem Spruch: „Wer alles kann, kann nichts wirklich gut!“

Statt einem Bauchladen an Leistungen konzentrieren sich Experten auf einen Kernbereich – die Lösung eines bestimmten Problems der Kunden. Die propagandierte Nische. Oder auf ein bestimmtes Themengebiet, das sich durch die Lösung des Kundenproblems zieht, wie ein roter Faden.

Für dich als Trainer, Coach oder Berater ist die Experten-Positionierung sicherlich die beste Lösung!

Es gibt aber auch noch andere Formen der Positionierung, die für dich passen könnten.

Premium-Positionierung – erstklassig und hochpreisig

Sie ist eng verbunden mit der Spezialisierung sowie einem erstklassigen Angebot und hoher Qualität. Um einen hohen Preis (Premium-Preis) verlangen zu können, musst du nicht nur Experte sein. Sondern auch eine entsprechend hohe Qualität auf allen Ebenen liefern.

Als Premium-Anbieter hast du aber eine gänzlich andere Zielgruppe – mit ganz anderen finanziellen Möglichkeiten. Du bietest deine Leistungen oder Produkte im Premiumsegment (Hochpreissegment – auch wenn der Begriff aktuell sehr inflationär verwendet wird) an.

Meine Frage an dich!

Was musst du tun, damit du diese Premium-Zielgruppe ansprechen kannst? Und damit dein Angebot den Ansprüchen dieser Zielgruppe entspricht?

Neu und anders – als innovativ positionieren

Als Innovator nimmst du das Beste von etwas Bestehendem und kombinierst es mit etwas Neuem. Oder du erfindest etwas gänzlich Neues.

Wie etwa bei der Fusionsküche, bei der die verschiedensten Gerichte oder Zutaten sowie Kochformen unterschiedlichster Länder neu kombiniert werden. Und so immer wieder neue Gerichte mit außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen geschaffen werden.

Meine Frage an dich!

Wie kannst du rund um dein Leistungsangebot innovative Dienstleistungen oder Produkte schaffen? Und dich so vom bestehenden Markt abheben?

Positionierung als Original (Erster) oder Bester (Marktführer)

Neben der Positionierung als Premium-Anbieter oder innovativer Anbieter kannst du dich auch als Original oder Bester positionieren. Dazu musst du aber den Markt und deine Mitbewerber sehr gut kennen. Denn wenn du dich als Erster ausgibst, und es war schon jemand vor dir da, dann ist das unglaubwürdig. Gleiches gilt für deine Position als Marktführer. Wenn du behauptest, der beste oder größte Anbieter zu sein – und einer deiner Mitbewerber ist es tatsächlich – kann das schnell „nach hinten“ losgehen.

So ist Tesla nicht der erste Hersteller von E-Autos. Für viele aber derzeit der beste. Im Vergleich dazu war Apple der erste Anbieter von Smartphones mit Touchdisplay. Marktführer sind sie aber keineswegs. Und ob sie die besten sind, das ist eine Glaubensfrage.

Es kommt also immer auf die Marktsituation und -entwicklung an, ob du dich als Original/Erster oder Bester/Marktführer positionierst. Und durch dieses Auszeichnungsmerkmal von deinen Mitbewerbern abhebst.

Meine Frage an dich!

Welche Fähigkeiten hast du? Was ist das Besondere an deiner Dienstleistung oder deinem Produkt, das dich zum Besten auf deinem Gebiet macht? Oder bist du sogar in einem Bereich das Original?

Eine neue Kategorie schaffen

Ich habe noch einen ganz besonderen Tipp für dich! Bestimmte Märkte sind so überlaufen, dass du als Anbieter einfach keine Chance hast, dich abzuheben. Oft gibt es auch schon Premium-Anbieter, Erste oder Beste, mit denen du dich nicht messen kannst.

Dann erfinde doch einfach eine neue Kategorie, in der du Erster sein kannst! Du hängst deinem Angebot einfach ein anderes Mascherl um. Natürlich muss dein Produkt oder deine Dienstleistung auch besonders und relevant für deine Kunden sein. Ansonsten wirst du auch in „deiner“ Kategorie erfolglos bleiben.

Du glaubst nicht, dass das möglich ist?

Lange gab es „nur“ Tiefkühlpizza im Supermarkt. Der Markt war heißumkämpft. Der deutsche Anbieter „Wagner“ hatte wenig Chancen. Doch 1985 drehte sich der Markt. Warum? Weil „Wagner“ mit der „Original Wagner Steinofen-Pizza“ den Markt revolutionierte. Und gleichzeitig eine neue Kategorie für Tiefkühlpizza schuf, in der sie Erster – das Original – sind. Eben die „Steinofen-Pizza“.

Herausforderung: Die neue Kategorie muss erklärt und bekannt werden

Ich möchte ehrlich mit dir sein. So leicht wie es klingt, ist es aber oft nicht. Es ist mitunter ein größerer Kommunikations-Aufwand notwendig. Denn du musst erst Aufmerksamkeit für diese neue Kategorie schaffen – du musst sie erst bekannt und relevant machen. Deine Kunden müssen wissen, was eben an deiner – neuen – Kategorie so besonders ist. Und den Kunden auch die Vorteile und Unterschiede rund um die neue Kategorie erklären.

So ist es den Inhabern der Marke „Dr. Best“ ergangen. Der Markt für Zahnbürsten war in den 1980er-Jahren gesättigt. Gegen den Marktführer „Blendax“ hatten sie einfach keine Chance. Die damaligen Zahnbürsten waren starr und die Kunden hatten Angst, sich damit ihr Zahnfleisch zu verletzen. Mit der Zahnbürste mit einem elastischen Kopf lösten sie nicht nur dieses Problem. Sondern schufen auch eine eigene Kategorie (flexible Zahnbürsten).

Hinter der Markteinführung der neuen Produktkategorie und der neuen Marke „Dr. Best“ standen eine kreative Werbeagentur und natürlich ein großes Werbebudget.

Zusammenfassung

Deine Positionierung bestimmt nicht nur deine Position am Markt und wie du von deinen Kunden gesehen wirst. Sondern sie ist auch ein erstklassiges Instrument, um dich von den Anbietern am Markt zu unterscheiden. Doch dazu musst du dich und dein Angebot sowie deine Zielgruppe und den Markt (mit den anderen Anbietern) genau kennen.

Dann kannst du dich als Experte, Innovator, Bester oder Marktführer positionieren und von dieser Auszeichnung profitieren!

Natürlich schränkst du dich dabei auch immer in Bezug auf dein Angebot und deine Zielgruppe ein – aber nur zu kannst du optimal und vor allem zielgerichtet kommunizieren!

Und wie möchtest du dich positionieren und am Markt abheben?

Viel Spaß beim Schlauwerden,

Dein Thomas

PS: Wenn ich dich dabei unterstützen kann, deine Positionierung zu finden, melde dich doch einfach für ein Erstgespräch bei mir!

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So schaffen wir mehr Persönlichkeit in deinem Marketing!

Positionierung

Mit deiner Positionierung bestimmen wir nicht nur dein Angebot (Produkt oder Dienstleistung) und die dazugehörigen Preise, sondern auch dein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal.

Damit du dich optimal von den anderen Unternehmen am Markt (Mitbewerbern) abheben kannst.

Personal Branding

Mit deinem Personal Branding zeigst du dich deinen Kunden. Du als Mensch rückst mit deiner Persönlichkeit und deinen Werten in den Vordergrund. Und nicht irgendeine unpersönliche Marke.

Damit du von deinen Kunden als einzigartige und authentische Persönlichkeit wahrgenommen wirst.

Kommunikation

Mit deiner Kommunikation „erzählst“ du deinen Zielkunden von deiner Positionierung und deinem Personal Branding – auf genau den Kanälen, die auch deine Zielkunden verwenden.

Damit deine Botschaft und Kommunikationsinhalte genau bei deinen Zielkunden ankommen.

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