Setzt du auf die richtigen Medien und Social Media-Plattformen?

Du musst auf Facebook sein! Es geht nur mit Facebook-Gruppen! Pinterest ist die Traffic-Quelle Nummer eins! Auf Instagram geht die Post ab! LinkedIn ist der Geheimtipp! Ohne regelmäßigen Newsletter kannst du gleich einpacken! Nein, lieber eine E-Mail-Serie auf on-demand! Print und DirectMailings – analog und offline ist noch lange nicht tot! Und ohne Ads (digitale oder analoge) Werbung geht’s sowieso nicht!

Kennst du Aussagen wie diese? Ganz egal welchem Online-Marketing-Experten (oder Möchte-gern-Online-Guru) du zuhörst, eine dieser Sätze wird garantiert fallen!

Jeder empfiehlt dir die RICHTIGEN Medien. Im Grunde ist auch richtig, was sie sagen. Denn jeder von ihnen ist Experte auf seinem Gebiet. Zumindest die wirklichen Online-Marketing-Experten. Die ganzen Schaumschläger sind ein anderes Thema. Und es funktioniert auch. Keine Frage. Aber eben nicht für jeden.

Was bedeutet das für dich? Natürlich kann es für dich funktionieren. Oder eben auch nicht …

Nur weil dir ein Experte sagt, dass dieses oder jenes das richtige Medium, der richtige Kommunikationskanal, die richtige Plattform für dich ist, muss das noch lange nicht FÜR DICH stimmen! Und eben funktionieren.

Es gibt keine „richtigen“ Medien, es gibt nur die passenden! In diesem Artikel erfährst du, wie du herausfindest, welche Medien du wirklich einsetzen solltest!

Bist du bereit? Dann lass uns die passenden Medien, Kommunikationskanäle und Social Media-Plattformen für dich finden!

Du fragst dich, wie wir das schaffen?

Ganz einfach … indem wir gemeinsam die Antworten auf die folgenden vier Fragen finden!

Frage 1: Wo bzw. womit fühlst du dich wohl?

Stell dir vor, du müsstest genau das machen, was dir gar nicht liegt. Wobei du dich so richtig unwohl fühlst.

Etwa jeden Tag ein Foto von dir posten. Seitenlange Texte schreiben. Regelmäßig neue Newsletter verfassen. Oder jede Woche ein neues Video von dir veröffentlichen.

Für viele ist das überhaupt kein Problem. Für Personen wie auch uns stille Experten ist das aber oft ein großer Schritt aus der Komfortzone. Oder sogar undenkbar.

Wie findest du nun heraus, was für DICH passt? Ganz einfach, indem du es ausprobierst. Aber nicht nur einmal oder für kurze Zeit. Sondern wirklich regelmäßig über einen bestimmten Zeitraum.

Das meine ich ernst! Versuche alles, was möglich ist: Facebook, Instagram, LinkedIn, Youtube, Pinterest, Podcast, Blog, …

Und versteck dich nicht hinter der Ausrede, dass es sowieso nichts für dich ist. Oder nicht funktioniert. Wie willst du es wissen, wenn du es nicht ausprobiert hast?

Mir ist schon klar, dass genau das schon ein großer Schritt raus aus deiner Komfortzone sein kann. Aber nur so findest du genau das, was zu dir passt.

Du glaubst mir nicht?

Meine kleine Nichte war beim Essen sehr wählerisch. Wir konnten uns sicher sein, dass egal was auf den Tisch kam, immer irgendetwas dabei war, was sie nicht mochte. Von vorneherein. Ohne zu kosten. Aber nicht mit uns. Zumindest einmal kosten musste sein. Und siehe da, vieles schmeckte dann gar nicht so schlecht!

Darum, versuche alles und beurteile dann, was für dich passt und funktioniert – und was eben nicht!

Mit Druck oder Zwang einen bestimmten Kanal zu bedienen, bringt nichts. Denn deine Follower, Abonnenten, Zuhörer oder Zuseher werden deine Unsicherheit spüren. Und du wirst nicht authentisch wahrgenommen werden. Also genau das Gegenteil von dem, was du erreichen willst, oder?

Gleichzeitig wirst du auch erkennen, welcher Content – Bilder, kurze Impulse, lange Texte, Podcast oder Videos – dir besonders liegt!

Was passt für deinen Content?

Das führt uns direkt zum nächsten Punkt: die Medien oder Social Media-Plattformen müssen auch zu deinem Content passen!

Zum Beispiel sind Instagram und Facebook die perfekten Social Media-Kanäle für Bilder und kurze Texte. Für längere Texte ist eher ein Blog geeignet. Für Video-Content sind Youtube, Facebook-Live oder IGTV (Instagram TV) perfekt.

Welche Content-Formate willst du erstellen und veröffentlichen? Unterhaltsame und inspirierende Bilder? Mit kurzen Texten Impulse setzen? Oder sogar lange und ausführliche Texte schreiben? Vielleicht ist Text auch nicht das passende Format für dich. Wie wäre es mit einem Podcast oder Videos auf Youtube, Facebook-Live oder IGTV (Instagram)? Wähle immer den passenden Kanal bzw. die passende Plattform für deinen Content aus!

Wenn du dich auf einen Kanal versteifst und mit unpassendem Content „fütterst“, machst du nicht nur dir das Leben schwer. Weil es eben nicht so läuft, wie du es dir wünschst. Sondern du machst es auch deiner Zielgruppe schwer, deinen Content entspannt und einfach zu konsumieren.

Was passt zu deiner Zielgruppe?

Das ist einer der wichtigsten Punkte – wenn nicht sogar der wichtigste!

Wer soll deine Inhalte konsumieren und auch darauf reagieren? Natürlich deine Zielkunden.

Darum solltest du auch genau dort sein, wo auch deine Zielgruppe ist. Also genau die Medien und Social Media-Kanäle bedienen, die sie konsumieren bzw. auf denen sie aktiv sind!

Es bringt überhaupt nichts, wenn du fleißig auf Instagram postest. Deine Zielgruppe aber auf LinkedIn vertreten ist. Auch wenn du vielleicht eine größere Reichweite aufbauen kannst, erreichst du damit auch deine Zielkunden? Hinter jedem Like oder Follower steckt nicht immer ein potenzieller Kunde.

Genau das ist auch der Grund, warum ich mich von Instagram verabschiedete. Auf Facebook – und besonders in meiner Facebook-Gruppe für stille Experten habe ich viel mehr Reaktionen und Interaktionen. Und zwar mit genau den Menschen, die ich ansprechen will.

Im besten Fall sind deine Zielkunden genau dort aktiv, womit du dich auch wohl fühlst. Mit dem was du gerne machst (Content-Formate) und wo du gerne postest (Social Media-Plattformen) erreichst du genau deine Zielgruppe.

Es kann aber auch sein, dass es sprichwörtlich zwei Paar Schuhe sind. Dass deine und die Medien deiner Wunschkunden gänzlich unterschiedlich sind.

In diesem Fall hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Du machst mit dem weiter, was für DICH passt. Und erreichst deine Zielkunden wenn überhaupt nur spärlich.
  2. Oder du machst einen Schritt aus der Komfortzone. Machst die Medien und Social Media-Kanäle zu deinen, die eben für deine ZIELGRUPPE passen. Und erreichst so genau die Personen, die dein Angebot später auch kaufen sollen.

Ja ich weiß, ich habe oben etwas anderes geschrieben. Doch manchmal hilft es einfach nichts und du musst raus aus der Komfortzone. Aber keine Sorge, du kannst das in deinem Tempo und deiner Intensität machen. Du musst ja nicht gleich zur Rampensau werden.

Du kannst auch leiser kommunizieren und so auf dich Aufmerksam machen!

Denn genau das ist ein Irrglaube. Viele denken, sie müssen laut sein und so auf sich aufmerksam zu machen. Du musst „nur“ präsent sein – greifbar, spürbar, erfahrbar … also mit deiner Persönlichkeit und Ausstrahlung auf dich aufmerksam machen! Vergiss die Rampensau, sein einfach du!

Was passt zu deiner Branche – deinen Mitbewerbern?

Schlussendlich solltest du dich auch ein klein wenig an deinen Mitbewerbern orientieren. Wo kommunizieren sie? Und was kommunizieren sie wo?

Das kann ein Zeichen dafür sein, dass deine Zielkunden genau diese Medien oder Plattformen auch von dir erwarten. Muss es aber nicht!

Verlass dich nicht blind auf das, was andere tun! Sondern hinterfrage diese Maßnahmen immer. Wie schon bei der dritten Frage kann es sein, dass dein Mitbewerb auf den „falschen“ Plattformen höchst aktiv ist. Aber niemanden so richtig erreicht.

Möglicherweise findest du so sogar ein kommunikatives Alleinstellungsmerkmal! Also einen Kommunikationskanal, den noch keiner deiner Mitbewerber bedient. Welcher aber von deiner Zielgruppe stark nachgefragt wird…

Zusammenfassung

Die RICHTIGEN Medien und Social Media-Plattformen gibt es nicht. Sondern nur die passenden!

Passend für dich, deine Inhalte (Content-Formate) und deine Zielkunden!

Manchmal heißt das aber auch, dass du aus deiner Komfortzone raus und dich an bestimmte Plattformen und Inhalte gewöhnen musst.

Auf jeden Fall solltest du alle Medien und Social Media-Plattformen einmal ausprobiert haben!

Wenn du noch mehr zu diesem Thema wissen möchtest – und wie du Medien optimal einteilen kannst – wirst du in meinem Gastbeitrag bei Marketing-Zauber von Birgit Schultz sicherlich fündig!

 

Viel Spaß beim Schlauwerden,

dein Thomas

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Positionierung

Mit deiner Positionierung bestimmen wir nicht nur dein Angebot (Produkt oder Dienstleistung) und die dazugehörigen Preise, sondern auch dein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal.

Damit du dich optimal von den anderen Unternehmen am Markt (Mitbewerbern) abheben kannst.

Personal Branding

Mit deinem Personal Branding zeigst du dich deinen Kunden. Du als Mensch rückst mit deiner Persönlichkeit und deinen Werten in den Vordergrund. Und nicht irgendeine unpersönliche Marke.

Damit du von deinen Kunden als einzigartige und authentische Persönlichkeit wahrgenommen wirst.

Kommunikation

Mit deiner Kommunikation „erzählst“ du deinen Zielkunden von deiner Positionierung und deinem Personal Branding – auf genau den Kanälen, die auch deine Zielkunden verwenden.

Damit deine Botschaft und Kommunikationsinhalte genau bei deinen Zielkunden ankommen.

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