Warum du nicht mit Logo, Website und Social Media starten solltest (Folge 4)

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In dieser Folge erfährst du, warum es nicht sinnvoll – und schon gar nicht zielführend – ist, wenn du direkt mit Logo, Website und Social Media startest.

Höre dir hier diese Podcastfolge an

Shownotes

Die falschen Marketing-Maßnahmen zum Business-Beginn

Viele, die sich selbstständig machen und ein neues Business starten, legen auch gleich direkt mit Logo, Website und Social Media los. Das habe ich auch in meinem Vorleben als Grafiker und Webdesigner immer wieder erlebt.

Ich versteh’s natürlich, denn das sind Dinge, die man sofort herzeigen und möglicherweise auch erste Kunden gewinnen damit kann.

Aber ist es auch so schlau, das zu tun?

Eigentlich nicht. Das wäre so, wenn du einfach mal irgendwelche Dinge aus dem Kühlschrank holen und direkt loskochen würdest.

Schön und gut, ich hab‘ eh Hunger … aber woher weißt du, was – und auch für wen – du kochen willst? Hast du alle Zutaten? Und was schmeckt deinen Gästen überhaupt – gibt es bestimmte Bedürfnisse wie Allergien oder Unverträglichkeiten?

Natürlich kannst du auch so deinen Hunger mit irgendeinem zusammengestoppelten Gericht stillen. Aber ein schmackhaftes Gericht bereitet man anders zu!

Und genau so ist es auch bei deinem Logo, deiner Website und deinem Social Media. Es ist irgendwas zusammengestoppeltes. Und vielleicht sieht es auch super aus.

Aber gezielt ist es sicherlich nicht!

Hast du schon eine Idee, was fehlt?

Was kommt vor Logo, Social Media und Website?

Es sind deine Positionierung, dein Personal Branding und deine Message. Oder ohne Fachbegriffe: Dein ganz spezieller Standpunkt am Markt, deine Unternehmens-Persönlichkeit und das was du zu sagen hast.

Aber mal der Reihe nach:

Deine Positionierung als Grundlage für dein Marketing

Mit deiner Positionierung bestimmst du, wo du am Markt zwischen allen anderen Anbietern stehst – und dich eben auch von ihnen unterscheidest.

Denn wenn du so ein richtiges Bauchladen-Angebot hast, wissen potenzielle Kunden gar nicht, was du ihnen bietest und welche Lösung du für welches ihrer Problem hast. Sie sind aufgrund der Vielfalt deines Angebotes, also deiner zahlreichen großen und kleinen Produkte, einfach überfordert.

Das wäre so, als würdest du im Supermarkt vor einem riesen Regal stehen, dass voll mit Erdbeer-Marmelade ist. Welche Marmelade nimmst du denn jetzt?

Weißt du, was in den meisten Fällen passiert? Der Kunde geht einen Schritt zur Seite und sucht sich eine Kirsch-Marmelade aus – weil da gibt es nur 3 verschiedene. Da sind Überblick und Auswahl viel einfacher.

Mach es deinen Kunden also leicht und biete ihnen ein klares und übersichtliches Angebot.

Wer soll jetzt dieses Angebot kaufen? Natürlich deine Kunden. Ich sag’s gleich direkt: Alle die es brauchen können oder interessiert, das ist keine gute Zielgruppenbeschreibung. Da fühlt sich schlussendlich niemand angesprochen.

Versuche, deine Zielgruppe so genau wie möglich zu bestimmen. Wer sind die Personen, die dein Angebot kaufen und nutzen sollen? Wie ticken sie? Was sind ihre Wünsche, Bedürfnisse, Probleme, Bedenken und Hürden?

Je genauer du deine Zielgruppe beschreiben kannst, desto besser kannst du ihr Problem lösen. Und desto besser kannst du sie auch auf deiner Website und in den sozialen Medien ansprechen.

Du positionierst dich aber auch über deinen Preis – bist du billig oder teuer? Oder irgendwo dazwischen? Versuche aber nicht, billiger als die anderen Anbieter zu sein. Sondern stehe zu deinem Wert. Denn wie sagt schon ein bekanntes Sprichwort: Was nichts kostet, ist auch nichts wert. Und schließlich willst du ja nicht nur verkaufen, sondern auch dabei verdienen!?!

Überlege, warum die Kunden bei dir und nicht bei anderen kaufen sollen … welchen Nutzen und Mehrwert bietest du ihnen? Und wie kannst du dich durch dein Angebot, deine Kommunikation und deine Persönlichkeit von anderen anbiedern abheben?

Personal Branding ist mehr als dein Corporate Design

Mit deiner Unternehmenspersönlichkeit bestimmst du nicht nur dein Auftreten und dein Design. Also welcher Typ du bist und wie deine Website oder Social Media-Posts aussehen. Sondern auch, was deine Kunden anderen über dich sagen, wenn sie dich weiterempfehlen – sozusagen dein Image.

Was hast du zu sagen? Deine Botschaft!

Und schlussendlich: Was hast du zu sagen? Das sind nicht nur deine Verkaufsargumente und der schon genannte Nutzen bzw. Mehrwert. Sondern auch deine Werte. Und der tiefere Grund, warum die Menschen da draußen bei dir kaufen sollen. Schließlich wollen sie ja nicht nur dein Produkt, sondern auch etwas ganz bestimmtes damit bewirken – für sich selbst und bei anderen. So reicht ja eine billige Uhr auch aus, um die Uhrzeit zu sehen. Warum aber kaufen dann Menschen Uhren, die sauteuer sind? Weil sie dadurch auch Aufmerksamkeit und einen gewissen Status bekommen.

Jetzt bist du bereit für deine Marketing-Maßnahmen

Erst wenn du das alles für dich bestimmt hast, kannst du mit Logo, Website und den sozialen Medien los legen.

Denn erst dann weißt du, wer du bist und was du für wen machst – eigentlich genau das, was dein Logo vermitteln sollte.

Gleiches gilt für die Website: Nur mit diesem Wissen kannst du die genau für dich passende Website gestalten lassen. Und eben auch die entsprechenden Inhalte kommunizieren – egal ob auf der Website oder in den sozialen Medien.

Darum, bevor du dich in ein Abenteuer stützt und vielleicht sogar viel Geld für ein teures Logo und eine teure Website investierst, die später gar nicht mehr zu dir passen … kümmere dich zuerst (!) um deine Positionierung und deine Personal Branding. Damit du ganz einfach sagen kannst, was du für wen zu welchem Preis anbietest und warum du der beste Anbieter bist. Und was für ein Typ du bist.

Ich weiß, das ist jetzt erst mal viel Kopfarbeit bevor was sichtbares rauskommt – aber glaube mir, es lohnt sich garantiert!

Brauchst du Unterstützung oder eine Begleitung bei deiner Positionierung, deinem Personal Branding oder deiner Kommunikation? Dann melde dich gerne bei mir – via PN in den sozialen Medien oder direkt per E-Mail an thomas@schlaues-marketing.at

Tschüss und bis zu nächsten Mal, dein Thomas!

 

 

Weiterführende Links:
Blogartikel: Dein Marketing-Konzept: In 7 Schritten zum Marketingplan

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Thomas Sommer
Als Marketing-Experte und Mindset-Coach begleite ich Menschen auf dem Weg zu einfach verständlichem und leicht umsetzbarem Marketing – individuell und authentisch. Denn du musst dich nicht verstellen und laut sein, um wahrgenommen zu werden!

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