Wie du ganz einfach die richtigen Medien für dich findest!

Welche Medien und Kommunikationskanäle verwendest du? Die üblichen und bekannten? Die neuen und trendigen? Oder die Medien, mit denen du am leichtesten zurechtkommst? Wenn du deine Auswahl nach diesen Kriterien triffst, kann es sein, dass du deine Kohle und Zeit sinnlos verballerst…

Stell dir vor, du versuchst mit Pfeil und Bogen eine Zielscheibe zu treffen. Mit verbundenen Augen. Auf einem Boot in stürmischer See. Mit viel Glück triffst du die Zielscheibe. Mit verdammt viel Glück sogar mitten ins Schwarze.

Genauso ist es, wenn du deine Medien „einfach so“ auswählst: Weil du zum Beispiel mit Website und Blog am besten zu recht kommst. Oder „alle“ einen Newsletter haben. Oder die eine neue SocialMedia-Plattform gerade voll im Trend ist. Ob du deine (Wunsch-)Kunden damit triffst, ist reine Glücksache…

… dabei kannst du ganz einfach die richtigen Medien für dich finden – ich zeige dir wie!

Deine ersten Schritte

Bevor wir uns gemeinsam um deine Medien kümmern, ist noch ein klein wenig Gedankenarbeit notwendig. Versuche, die Antworten auf die folgenden Fragen finden. Lass dir dabei ruhig Zeit, denn die Fragen – besser gesagt die Antworten – sind überaus wichtig!

WAS willst du kommunizieren?

Dazu gehören deine Kernbotschaft, Informationen zu deinem Unternehmen und deinen Produkten. Sowie dein Alleinstellungsmerkmal und der Nutzen für deine Kunden. Aber auch deine Geschichte, deine Erfahrungen und alles andere, was du zu erzählen hast.

WIE willst du kommunizieren?

Viele Unternehmen kommunizieren lediglich mit Informationen und Fakten. Aufmerksamkeit gewinnst du damit jedoch nur schwer. Viel besser gelingt es dir, wenn du mit Geschichten oder Bildern die gewünschten Emotionen bei deinem Gegenüber weckst.

Wenn du die Aufmerksamkeit deiner (Wunsch-)Kunden gewonnen hast, kannst du natürlich mit Zahlen, Daten und Fakten argumentieren.

In meinem Bericht „Sichtbarkeit 2.0: Warum du aktiv Aufmerksamkeit bei deinen Kunden wecken solltest“ zeige ich dir, wie du gezielt deine Kunden auf dich aufmerksam machen kannst. Sowie zu welchem Zeitpunkt du besser emotional kommunizierst. Und wann du es Zeit für Informationen und Fakten ist.

WEN willst du ansprechen?

Um die richtigen Medien auszuwählen, die passenden Inhalte und richtigen Worte zu finden, musst du deine Zielgruppe – deine Wunschkunden – definieren. Wenn du das für dich bestimmt hast, solltest du die folgenden Detailfragen relativ einfach beantworten können:

  • Welche Medien verwenden sie?
  • Auf welche Inhalte „springen“ sie an?
  • Welche Informationen wollen sie?
  • Welche Sprache – im Sinne von Wording, Sprachmuster und Fachausdrücke – sprechen sie?

 

WAS willst du mit deiner Kommunikation bewirken?

Jede Mitteilung, die du weitergibst, hat auch immer eine Wirkung. Auf deine (Wunsch-)Kunden. Auf deine Mitarbeiter. Und über die Medien (Presse, Social Media) auch auf alle anderen.

Darum solltest du deine Kommunikation, jede noch so kleine Botschaft, gezielt einsetzen: Welche Wirkung willst erzielen? Was sollen deine Kunden über dich denken? Wie sollen sie sich fühlen? Was sollen sie tun?

Jetzt kannst du die richtigen Medien auswählen

Ich muss dich leider enttäuschen: DIE richtigen Medien gibt es nicht. Also so ganz allgemein. Vielmehr Antworten der oben gestellten Fragen zusammen.

Ich möchte dir aber noch ein paar Tipps geben:

Wo deine Zielgruppe ist, solltest auch du sein!

Verwende die Medien und kommuniziere an den Kontaktpunkten (Touchpoints), die auch deine Kunden nutzen. Es bringt nichts, wenn du lediglich über Drucksorten kommunizierst, deine Kunden aber vor allem in den sozialen Medien unterwegs sind.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein!

Deine Kunden kommen nicht so einfach zu dir und kaufen. Von der ersten Idee bzw. vom ersten Bedarf bis zum Kauf ist es manchmal eine lange Reise. Diese Kundenreise (Customer Journey) kann sich auch über die verschiedensten Medien erstrecken.

Darum musst du in dem Moment „dort“ sein, in dem deine Kunden gerade diesen Touchpoint nutzen. Und auch genau das an Emotionen oder Informationen anbieten, was sie zu diesem Zeitpunkt wollen.

Es ist wenig hilfreich, wenn sich deine Kunden am Anfang ihrer Reise in den Sozialen Medien bewegen, du sie dort aber nicht abholst. Oder wenn du auf deiner Website keine weiteren Informationen über dein Produkt anbietest, obwohl sich deine Kunden genau an dieser Stelle darüber informieren wollen.

Stimme die Medien auf deinen Content ab!

Verwende immer die Medien, die für deine jeweiligen Inhalte passend sind – egal ob off- oder online. Zum Beispiel ist ein Flyer oder Twitter das falsche Medium, um eine größere Menge an Informationen zu kommunizieren. Auch ein Newsletter bringt dir wenig, wenn du nicht viel Neues zu sagen hast.

Wenn du etwas machst, mache es zu 100%!

Dies ist besonders wichtig – entweder ganz oder gar nicht. So hat zum Beispiel ein Social-Media-Auftritt oder E-Mail-Newsletter nur dann Erfolg, wenn dieser auch regelmäßig mit Inhalten befüllt wird. Nur hin und wieder „ein wenig“ daran arbeiten kostet Zeit, Personal und Geld … und führt zu nichts!

Der richtige Medienmix

Seit dem Aufkommen des Internets werden Medien (bzw. Kommunikationskanäle) in „klassische Medien“ und „neue Medien“ eingeteilt. Zu den klassischen Medien gehören zum Beispiel Werbedrucksorten, Radio oder TV. Zu den neuen Medien zählen etwa Websites, Online-Shops oder Social Media.

Diese Form der Medien-Einteilung ist heute nicht mehr zeitgemäß. Warum? Ganz einfach: Für meine Eltern waren Computer und das Internet gänzlich neu. Ich bin in Anfang der 80er-Jahre geboren und mit Computern, den ersten selbstprogrammierten Internetseiten, Internet-Foren und Newsgroups groß geworden. (Ja, ich hatte damals auch so ein Modem, das diese schrecklichen Geräusche von sich gab.) Social Media war für mich damals der „neue Scheiß“. Und Jugendliche, die in den 2000er-Jahren geboren sind? Sie sind längst im Kauffähigen Alter und mit Smartphones, Blogs, Facebook, Instagram und Youtube aufgewachsen. Und nutzen die neuesten Trend-SocialMedia-Apps, die „wir“ nicht einmal kennen.

Für jede Altersgruppe ist also etwas anderes „neu“ und somit weit entfernt von dieser „alten“ Klassifizierung.

Zudem erlaubt diese Einteilung auch keine Rückschlüsse auf eine der wichtigen Eigenschaft von Medien: unsere Einfluss- und Kontrollmöglichkeit!

Dahingehend ist die folgende Einteilung von Medien weitaus sinnvoller – sie beschreibt, wie groß unsere Kontrolle über diese Medien ist und welchen Einfluss wie darauf haben.

Eigene Medien (owned media)

Dazu zählen alle Medien, die in Bezug auf Inhalte, Erstellung, Verteilung und Publikation sowie der Generierung von Reichweite zu 100 Prozent unter deiner Kontrolle stehen. (Beispiele für eigene Medien kannst du der nachfolgenden Tabelle entnehmen.)

Verdiente Medien (earned media)

Diese Medien musst du dir erst durch relevante Inhalte und gute Beziehungen verdienen. Positiver Effekt ist, dass diesen Medien (unter anderem Empfehlungen, Influencer bzw. unabhängige Berichterstattung) mehr vertraut wird, als Meldungen direkt von dir bzw. deinem Unternehmen.

Du „lieferst“ zwar die Kommunikationsinhalte, hast im weiteren Verlauf aber nur bedingt Kontrolle darüber. Darum ist es umso wichtiger, gezielt und überlegt zu kommunizieren: von positiven Statements, Bewertungen und Weiterempfehlungen bis hin zu negativen Meldungen oder gar Shitstorms ist alles möglich.

Bezahlte Medien (paid media)

Wie der Name schon sagt, musst du bezahlen, um über diese Medien kommunizieren zu können. Das alleine ist aber noch keine Garantie dafür, dass du deine Zielgruppe auch wirklich erreichst und sie deine Botschaft bzw. Inhalte auch entsprechend wahrnehmen.

 

EIGENE MEDIEN

Werbedrucksorten wie Flyer, Broschüren oder Kataloge

Kundenmagazine

Direct-Mailings

Website und eigener Onlineshop

Newsletter

PR/Öffentlichkeitsarbeit

Blog, Podcast, VLog

Eigene Veranstaltungen

Social Media*

VERDIENTE MEDIEN

Presseberichte

Blogger/Influencer

Empfehlungen in Medien bzw. im persönlichen Kontakt

Positive Bewertungen und Reviews in Onlineshops und/oder Portalen

Social Media*

BEZAHLTE MEDIEN

Werbung in Printmedien, Radio oder TV

Suchmaschinenwerbung

Werbung in sozialen Medien

Plakatwerbung

Testimonials, Produktplatzierung, Blogger/Influencer

POS-Werbung

Messen und Events

Sponsoring

* zu Social Media: Dein (Unternehmens-)Profil gehört zwar (in gewisser Weise) dir und du hast auch die Kontrolle über die Inhalte, die du auf diesem veröffentlichst. Der Kanal selbst gehört aber dem Anbieter und steht somit unter seiner Kontrolle. Die Follower und Shares in den unterschiedlichen Kanälen müssen wir uns zudem verdienen.

Um erfolgreich zu kommunizieren, solltest du zumindest gezielt eigene und verdiente Medien einsetzen. In manchen Fällen wird es aber nicht ausbleiben, dass du auch bezahlte Medien nützt, um deine Zielgruppe zu erreichen.

Fazit

Es ist also nicht zielführend, dass du nur die Medien verwendest, die dir „sympathisch“ sind oder in denen du dich sicher fühlst bzw. die du „beherrscht“. Ebenso ist es wenig ratsam, über die Medien zu kommunizieren, die auch „alle anderen erfolgreich“ verwenden. Das heißt noch lange nicht, dass sie auch für dich erfolgreich sind.

Wichtig ist, dass du dich bei der Auswahl deiner Medien nach deinen Kunden richtest und zum richtigen Zeitpunkt die optimalen Inhalte lieferst. Und schlussendlich, dass du dich nicht auf vorwiegend kostenlose Soziale Medien verlässt, sondern auch „eigene“ Medien aufbaust bzw. verwendest.

In diesem Sinne, viel Spaß und Erfolg in deiner Medienauswahl!

Dein Thomas

PS: Die Auswahl der optimalen Medien kann mitunter auch überfordern – vor allem, wenn dir der Durchblick im Mediendschungel fehlt. Wenn ich dich dabei unterstützen kann, melde dich doch einfach bei mir – ich würde mich freuen!

 

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